Tumormarker Prostata

07.12.2010 11:38

Erkrankungen der Prostata sind mit zunehmendem Alter häufig. Insbesondere das Risiko des Prostatakrebses (Prostatakarzinom) steigt, je älter der Mann wird. Für die erfolgreiche Behandlung ist die Früherkennung des Prostatakarzinoms besonders wichtig. Durch eine Blutprobe kann das so genannte Prostata-spezifische Antigen (PSA), ein kleines Eiweißmolekül, im Blut bestimmt werden. Der PSA – Wert hängt unter anderem vom Alter des Mannes und der Größe der Prostata ab; jüngere Männer haben deshalb niedrigere PSA-Werte als ältere Männer. Ein erhöhter PSA-Wert kann durch eine Entzündung der Prostata, durch eine gutartige Vergrößerung oder eine Krebserkrankung der Prostata verursacht sein. Zusätzliche Information kann die Bestimmung des freien PSA bieten. Im Zusammenhang mit der Prostatauntersuchung liefern diese Befunde wichtige Information über das Vorliegen einer Prostataerkrankung. Gerade auf dem Sektor der Früherkennung des Prostatakarzinoms wird intensiv geforscht – obwohl neue Marker untersucht werden ist noch immer die Bestimmung des PSA Wertes im Blut eine der wichtigsten Untersuchungen. Ob dies so bleiben wird, kann derzeit noch nicht beurteilt werden. Wenn es jedoch um den Nachweis eines Prostatakarzinoms geht ist weiterhin die Gewebeprobe der Prostata unumgänglich und kann durch kein anderes Verfahren derzeit ersetzt werden. Sie sind über 45 Jahre, kennen Ihren PSA-Wert nicht oder haben Fragen zu Ihrem PSA-Wert? – Lassen Sie sich untersuchen und beraten.

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